Da der EU-Grenzausgleichsmechanismus für CO₂-Emissionen (CBAM) nun vollständig in Kraft ist, wirken sich stahlintensive Produkte wie Palettenregale direkt auf die CO₂-Kosten aus. Für Lagerbetreiber ist die Beschaffung nachhaltiger Regalsysteme daher keine Option mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit, die sowohl die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen als auch die Gesamtbetriebskosten beeinflusst.
Die Stahlproduktion ist für etwa 7 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Jedes Palettenregal, jeder Kragarm und jede Zwischengeschossplattform repräsentiert graue Kohlenstoffemissionen – Emissionen, die bei der Rohstoffgewinnung, der Stahlherstellung, der Bearbeitung, der Beschichtung und dem Transport entstehen.
Daten zum Produkt-CO₂-Fußabdruck (PCF) sind zunehmend von führenden Herstellern verfügbar. Einige Anbieter integrieren mittlerweile Echtzeit-CO₂-Berechnungen in ihre Konfigurationstools und ordnen so jeder Regalvariante ein individuelles Emissionsprofil zu. Diese Transparenz ermöglicht es Einkaufsteams, bereits in der Designphase fundierte und CO₂-arme Entscheidungen zu treffen.
Auch wenn fertige Regalsysteme (als „Fertigwaren“) nicht direkt unter die CBAM-Zollbestimmungen fallen, hat CBAM durch die Weitergabe entlang der Lieferkette erhebliche Auswirkungen auf die Regalkosten .
CBAM verpflichtet Importeure von Primärstahl (dem Rohmaterial für Regalsysteme), Zertifikate zu erwerben, die den CO₂-Preis gemäß EU-Vorschriften widerspiegeln. Stahlwerke weltweit berücksichtigen diese CO₂-Prämien in ihrer Preisgestaltung. Für Einkaufsteams ergeben sich daraus drei klare Konsequenzen:

Während „grüner Stahl“, hergestellt durch wasserstoffbasierte Direktreduktion (mit einem Emissionsreduktionspotenzial von bis zu 95 %), die Zukunft darstellt, ist er weiterhin nur begrenzt verfügbar. Für die Beschaffung im Jahr 2026 ist emissionsarmer Stahl aus dem Elektrolichtbogenofen (EAF) mit hohem Recyclinganteil der realistische und skalierbare Standard. Dieser kann die CO₂-Bilanz im Vergleich zu herkömmlichem Hochofenstahl um 40–60 % reduzieren.
Ebenso wichtig sind Umweltproduktdeklarationen (EPDs) . Diese von unabhängigen Dritten geprüften Dokumente liefern standardisierte Daten zu den Umweltauswirkungen über den gesamten Lebenszyklus und ermöglichen so einen direkten Vergleich verschiedener Regalsysteme. Für Käufer, die Transparenz und Nachvollziehbarkeit fordern, sind EPDs unerlässlich.
Everunion wurde 2005 gegründet und verfügt über fast 20 Jahre Erfahrung mit Logistikausrüstung und Lagerregalsystemen. Das Unternehmen setzt auf Nachhaltigkeit durch verifizierte Prozesse und intelligente Konstruktion.
Die moderne Beschaffung von Regalsystemen verlangt von Lieferanten zunehmend den Nachweis folgender Punkte:
Das Sortiment von Everunion umfasst selektive Palettenregale, Einfahrregalsysteme, Durchlaufregale, Zwischengeschossregale und integrierte Lager- und Kommissioniersysteme. Jedes System wird individuell an die jeweiligen Last- und Layoutanforderungen angepasst, um Material- und CO₂-Verschwendung durch unnötige Überdimensionierung zu vermeiden.
Niedrigkohlenstoffhaltige Regalsysteme erfüllen alle technischen Anforderungen – Tragfähigkeit, Langlebigkeit und Sicherheit – ohne Kompromisse bei der Qualität. Der einzige Unterschied liegt in der deutlich reduzierten CO₂-Bilanz. Da Nachhaltigkeitskennzahlen zunehmend in die Beschaffungsentscheidungen von Unternehmen einfließen, geraten Lieferanten, die keine CO₂-Daten liefern können, in einen Wettbewerbsnachteil.
Für Lagerbetreiber ist der Weg nach vorn klar: Lieferanten mit zertifizierten Umweltmanagementsystemen priorisieren, CO₂-Transparenz durch Umweltproduktdeklarationen (EPDs) und CO₂-Fußabdruckdaten (PCF) einfordern und auf durchdachte, leichte Konstruktionen setzen, die den Lebenszykluswert maximieren. Everunions fast zwanzigjährige Erfahrung und das globale Zertifizierungsportfolio machen das Unternehmen zu einem kompetenten Partner für diesen Wandel.
Die Beschaffung nachhaltiger Regalsysteme ist kein Zukunftstrend, sondern bereits Realität – bedingt durch die finanziellen Auswirkungen von CBAM (Community-Based Acquisition Management) und ESG-Vorgaben (Umweltverträglichkeitsprüfung) für Unternehmen. Durch die Auswahl von Lieferanten, die technisches Know-how mit nachweisbaren Umweltstandards verbinden, können Lagerbetreiber die Gesamtkosten senken, die Einhaltung von Vorschriften sicherstellen und wirklich nachhaltige Lieferketten aufbauen.
Ansprechpartner: Christina Zhou
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